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Anthropozentrische Fehleinschätzungen |
| Bernhard Rensch |
"Das Tag für Tag erlebte Existieren seines Ichs ist für jeden einzelnen Menschen zudem eine so elementare Erfahrung, dass ihm eine künftige Nicht-Existenz [nach dem Tode] nicht einleuchten will und dass er darum gern an eine unsterbliche Seele glaubt." |
| H. von Ditfurth |
"Es ist doch eine abenteuerliche Vorstellung, dass die ganze bisherige Geschichte des Kosmos seit dem Urknall vor 13 oder 15 Milliarden Jahren mit der Entstehung von Milliarden Galaxien, von Sonnensystemen, von Planetensystemen, dass der ganze Ablauf hier auf der Erde, dass das alles nur dazu gedient haben soll, uns Heutige und unsere Probleme und unsere Sorgen hervorzubringen." |
| O. H. Schindewolf |
"Die Eigenliebe und Überheblichkeit des (bzw. mancher) Menschen, seine eingebildete Würde und göttliche Ebenbildlichkeit, gepaart mit einer Geringschätzung der Tierwelt (soweit sie nicht als Sonntagsbraten nützlich ist), fühlen sich beleidigt durch die naturwissenschaftliche Deutung und jeglicher Vergleich mit dem Tier. Dabei sind das Emotionen, die völlig aus dem Spiele bleiben müssen." |
| E. Jones |
"Die Ablehnung fremder Ideen einschließlich derer, die unsere
Umgebung betreffen, [was sich auch auf die Naturerkenntis unserer
Naturwissenschaftler bezieht,] ist vor allem eine Folge des inneren
Widerstandes gegen die Selbsterkenntnis...
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